Unsere Betreuer_innen 

Spielratz e.V. ist eine Ehrenamtsorganisation mit hauptamtlichen Strukturen. Das bedeutet, dass Ihr Kind in der Regel von freiwillig/ehrenamtlich Engagierten betreut und begleitet wird. Für jedes Projekt ist zudem eine pädagogische Fachkraft zuständig, die den ehrenamtlichen Projektteams als Ansprechpartner_in zur Verfügung steht. 

Bei Tagesfreizeiten wie Stadtranderholung sind die Betreuer_innen mindestens 16 Jahre alt. Bei Übernachtungsfreizeiten wie Walkabout oder Filmratz achten wir darauf, dass die Betreuer_innen mindestens 18 Jahre alt sind. Jedes Projekt hat eine oder zwei Projektleitungen, die in der Regel über mehrjährige Erfahrung als Betreuer_in verfügen und während des Projektes als Ansprechpartner für Eltern fungieren.

Jede/r Betreuer_in muss vor Tätigkeitsbeginn ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis zur Einsichtnahme vorlegen. 

Spielratz e.V. legt sehr großen Wert auf eine intensive Vorbereitung und Qualifizierung der Betreuer_innen. Im Vorfeld der Projekte werden hierfür Vortreffen oder Vorbereitungswochenenden durchgeführt. Zudem bietet Spielratz e.V. zweimal im Jahr Grundlagenseminare an. Inhaltliche Schwerpunkte der Qualifizierung sind die Themen Aufsichtspflicht, pädagogische Zielsetzungen, Leitprinzipien des Vereins, spiel- und/oder medien- und/oder erlebnispädagogische Methoden, Teamentwicklung, demokratische Betreuung.  

Die Projekte von Spielratz e.V. sind nicht nur Projekte für Kinder und Jugendliche, die schöne und erlebnisreiche Ferien haben sollen, sondern auch Projekte für junge Erwachsene, die sich als Betreuer_innen engagieren. Als Träger der Kinder- und Jugendhilfe bietet Spielratz e.V. auch den Betreuer_innen vielfältige Partizipationsmöglichkeiten, Raum für soziales Engagement und gesellschaftlicher Mitverantwortung. Bei Spielratz e.V. können und sollen sich junge Menschen ausprobieren, (erste) Erfahrungen in Teamarbeit sammeln, pädagogische Praxiserfahrungen machen und Verantwortung für andere übernehmen und dieses Engagement kritisch reflektieren. Dabei werden die Ehrenamtlichen von hauptamtlichen Mitarbeiter_innen unterstützt und begleitet.

Was uns wichtig ist

Häufig gestellte Fragen bei Projekten ohne Übernachtung

Was bedeutet Alleingeherlaubnis?

Wenn Sie Ihrem Kind eine Alleingeherlaubnis (Anmeldebogen Projekt) erteilen, darf Ihr Kind alleine vom Veranstaltungsort nach Hause gehen. Gleichzeitig darf Ihr Kind auch alleine zum Veranstaltungsort kommen.  
Alleingeherlaubnis bedeutet aber nicht, dass Ihr Kind kommen und gehen kann, wann es will. Soll/darf Ihr Kind jedoch schon früher gehen, dann brauchen wir von Ihnen eine schriftliche Bestätigung.

Soll ich Bescheid geben, wenn es einmal nicht zur Veranstaltung kommt?

Ja, bitte unbedingt! Denn wir machen uns Sorgen. Gerade bei den Kindern, die mit einer Alleingeherlaubnis alleine zum Projekt kommen, müssen wir Bescheid wissen. Schließlich wissen wir und gegebenenfalls auch Sie nicht, ob dem Kind etwas auf dem Weg zum Projektort passiert ist oder ob es einfach zu Hause geblieben ist.

Wer darf mein Kind vom Projekt abholen?

Nur die Erziehungsberechtigten! Falls jemand anderes Ihr Kind abholt, bitten wir Sie, dieser Person einen Abholberechtigungsschein mitzugeben. Diesen Berechtigungsschein haben Sie postalisch mit den Anmeldeunterlagen zugeschickt bekommen.
Auf dem Abholberechtigungsschein notieren Sie den Zeitraum und den Namen der Person. Der Abholberechtigungsschein muss bei der Abholung des Kindes von dieser den Betreuer_innen übergeben werden und nur dann wird Ihr Kind der Person übergeben. FASCHRAT

Wichtig: Bitte informieren Sie uns, falls Ihr Kind von bestimmten Personen auf keinen Fall abgeholt werden darf. 

Was darf nicht mitgegeben werden?

Bei allen Projekten von Spielratz e.V. herrscht absolutes Waffen-, Zigaretten- und Alkoholverbot (auch kein Taschenmesser, Feuerzeug oder ähnliche Gegenstände). Sollten wir dennoch diese Gegenstände entdecken, so stellen wir diese bis zum Ende des Projektes sicher. Auch bitten wir Sie, Ihrem Kind kein Handy, Gameboy, MP3-Player, größere CRASHRATGeldmengen oder teure Spielsachen mit zu geben. Bei Verlust oder Beschädigungen wird von Spielratz e.V. und den Betreuer_innen keine Verantwortung übernommen werden. Über Abweichungen von dieser Regelung informiern wir Sie im Projektinformationsbrief. 

Wird mein Kind an die Medikamenteneinnahme erinnert?

Wichtig ist, dass sie uns über das Beiblatt zur Medikamenteneinnahme darüber informieren, dass Ihr Kind an die Medikamenteneinnahme erinnert werden muss. In diesem Fall kümmern sich ein bis zwei Betreuer_innen darum, Ihr Kind an die Einnahme zu erinnern. Sie erhalten diesbezüglich zusammen mit den Anmeldeunterlagen ein Beiblatt für die Medikamenteneinnahme, das Sie uns bitte ausfüllen und postalisch mit dem Anmeldeunterlagen zurücksenden.

Mein Kind ist krank – was soll ich tun?

Bitte rufen Sie uns kurz an, damit wir Bescheid wissen. Wir können keine akut erkrankten Kinder und Jugendlichen betreuen. Und die Kinder können erst nach Gesundung wieder am Projekt teilnehmen.

Ist Ihr Kind oder ein Familienangehöriger an einer übertragbaren Krankheit nach § 34 Infektionsschutzgesetz erkrankt, müssen Sie uns bitte unverzüglich darüber informieren. Wir benötigen dann vor dem erneuten Besuch unseres Projektes eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung.

Das Gleiche gilt auch, wenn – was wir nicht hoffen – Ihr Kind von Läusen befallen ist. Auch hier brauchen wir unbedingt eine schriftliche Bestätigung eines Arztes, dass Ihr Kind keine Läuse mehr hat.

Was machen die Betreuer_innen, wenn mein Kind während des Projektes krank wird oder meinem Kind während des Projektes etwas passiert?

Bei Kindern, bei welchen wir im Laufe des Tages feststellen, dass sie krank sind, informieren wir Sie darüber, damit Sie ihr Kind vom Projekt abholen. 

Falls Ihr Kind ins Krankenhaus gebracht werden muss, wird ein/e Betreuer_in Ihr Kind begleiten und warten, bis Sie ins Krankenhaus kommen.

Mein Kind hat eine Lebensmittelallergie – kann es trotzdem teilnehmen und kann dies bei der Essensbestellung berücksichtigt werden?

FRESSRATFalls Ihr Kind eine Lebensmittelallergie hat, bitten wir Sie, dass Sie uns eine schriftliche Aufstellung geben. Auf dieser sollte genau notiert sein, auf welches Lebensmittel Ihr Kind allergisch reagiert und was zu tun ist, wenn Ihr Kind aus Versehen doch einmal dieses Lebensmittel konsumiert hat. Sie erhalten diesbezüglich zusammen mit den Anmeldeunterlagen ein Beiblatt für Allergien. Bitte schicken Sie uns dieses mit den ausgefüllten und unterschriebenen Anmeldeunterlagen zurück.

Wir werden dann mit unserem Essenszulieferer Kontakt aufnehmen und versuchen, dass Ihr Kind ein Extraessen bekommt.

Kann ich mein Kind auch später zum Projekt bringen?

Ja! Bei den Stadtranderholungen Fasangarten, PFIFF und bei Ferienspaß Fideliopark ist es sehr unkompliziert. Rufen Sie uns einfach kurz an, damit wir uns keine Sorgen machen. Bitter klären Sie auch ab, dass Ihr Kind nicht an einem Ausflug am Vormittag teilnehmen wollte.

Bei den Medienprojekten kann es schwieriger werden und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Ihr Kind etwas verpasst oder sich an wichtigen Entscheidungen nicht beteiligen kann.

Kann ich mein Kind früher vom Projekt abholen?

Prinzipiell ist es möglich, dass sie Ihr Kind früher abholen. Bitte berücksichtigen Sie dabei jedoch folgende Aspekte.

1. Vor allem bei den Medienprojekten gibt es verschiedene Produktionsschritte. Ihr Kind verpasst also auf jeden Fall etwas, wenn es früher abgeholt wird. 

2. Bitte sprechen Sie im Vorfeld mit Ihrem Kind. Wir haben es schon häufiger erlebt, dass Eltern Ihre Kinder überraschen wollten und das Kind dann nicht mitgehen wollte. 

3. Da wir immer wieder Ausflüge bei unseren Projekten machen, informieren Sie unbedingt das Betreuer_innenteam, um zu verhindern, dass Ihr Kind garnicht anwesend ist, wenn Sie es abholen wollen. 

Ich möchte mein Kind von der Freizeit abmelden – bekomme ich Geld zurück?

Was die Abmeldung und die damit verbundenen Stornokosten im Vorfeld der Projekte angeht, finden Sie die dazugehörigen Informationen in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Wichtig: Bitte haben Sie Verständnis, dass wir auch bei Abmeldung Ihres Kindes während der Projektphase Ihnen kein Geld rückerstatten können!

Mein Kind hat etwas verloren. Wo kann ich es abholen?

Bitte beachten Sie die Informationen im Projektinformationsbrief, den Sie mit den Anmeldeunterlagen erhalten haben. 

 

 


Unsere Ziele

Spielratz e.V. verfolgt bei seinen Projekten verschiedene Zielsetzungen:

Ferien als Urlaub vom Alltag

Als Anbieter von pädagogischen Ferien- und Freizeitaktionen liegt ein großes Augenmerk darauf, dass die Kinder sich bei uns wohl fühlen und sich vom schulischen und privaten Stress erholen können. Ferien als Urlaub vom Alltag bedeutet des Weiteren, dass wir - auch wir haben Regeln auf unseren Projekten - den Kindern sehr viele Freiräume ermöglichen sowie die Kinder und Jugendlichen nicht durch unser Handeln unter Druck setzen wollen. 

Partizipation

Partizipation - also die Mitwirkung an Entscheidungsprozessen - ist eine Kernaufgabe der Kinder- und Jugendarbeit. Bei jedem Projekt gibt es viele Entscheidungen zu treffen; und wer kann dies besser als diejenigen, die von den Entscheidungen profitieren sollen bzw. von diesen Entscheidungen betroffen sind. Wenn notwendig erhalten die Kinder dabei Unterstützung von den Betreuer_innen. 

Selbstbestimmung

Dieser Zielsetzung liegt die Auffassung zugrunde, dass Menschen gemeinsam und demokratisch über ihre eigenen und über gemeinsame Belange entscheiden. Menschen sind in der Lage, sich zu sich selbst und zu ihrer Umwelt/Mitwelt in Beziehung setzen zu können. Die Kinder und Jugendlichen sollen unterstützt werden, ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse zu artikulieren, diese mit den Interessen anderer in Einklang zu bringen (oder auch abzulehnen) und für sich dann zu entscheiden, wer und wie sie sein und was sie machen wollen.

Integration/Inklusion

In vielen gesellschaftlichen Teilbereichen (Arbeitsmarkt; Freizeit; Wohnungsmarkt etc.) werden Menschen aus unterschiedlichen Gründen ausgegrenzt. Auf unseren Projekten versuchen wir Kinder und Jugendliche, unabhängig davon, ob sie in anderen Bereichen "behindert" werden, welche Religionszugehörigkeit sie haben, ob ihre Eltern finanziell schlecht gestellt werden, welche sexuelle Identität sie haben, ob sie anderer kulturelle Traditionen pflegen, zunächst eine Teilnahme an unseren Projekten zu ermöglichen. Die Projekte von Spielratz e.V. richten sich somit an ALLE Kinder! Des Weiteren sehen wir es als unser Ziel an, allen Kindern mit Blick auf ein hohes Maß an Teilhabe/Partizipation, Selbstbestimmung und Erholung gerecht zu werden. Dieser Inklusionsbegriff ist sehr weit gefasst. Ein enger Inklusionsbegriff bezieht sich - entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention - auf Menschen mit Behinderung(en). Kinder und Jugendliche mit Behinderung(en) leben im Vergleich zu anderen Kindern nach wie vor sehr häufig in gesellschaftlich geschaffenen Parallelwelten. Eine Begegnung findet in der Regel kaum statt. Die Projekte von Spielratz e.V. verstehen sich als Orte der Begegnung, des Austausches, des Entdeckens von Gemeinsamkeiten entsprechend der Mottos "Man kann verschieden normal sein." - "Es ist normal verschieden zu sein".

Stärkung von Mädchen und Jungen

Mädchen und Jungen werden nach wie vor darauf festgelegt, was typisch für ein Mädchen bzw. für einen Jungen ist. Stärkung von Mädchen  und Jungen bedeutet, dass wir Mädchen und Jungen in ihrem Eigensinn unterstützen; keine geschlechtsspezifischen Hürden errichten wollen; Geschlechtsrollenbilder hinterfragen und Freiräume für eigene Entscheidungen anbieten. Dabei ist uns bewusst, dass es auch Menschen gibt, bei welchen eine geschlechtliche Zuordnung noch nicht geschehen ist. 

Erwerb interkultureller Kompetenz

Der Münchner Stadtgesellschaft entsprechend treffen bei den Projekten von Spielratz Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammen. Wir von Spielratz e.V. sehen kulturelle Verschiedenheit als Bereicherung an und lehnen jede Form von Rassismus/Ausländerfeindlichkeit ab. Interkulturelle Kompetenz verstehen wir als eine Fähigkeit, sich selbst in Bezug zu seiner Kultur, den daraus beeinflussten Denk- und Wertgrundhaltungen zu setzen, diese zu reflektieren und andere Denk- und Wertmuster zu akzeptieren und in sein eigenes Leben integrieren zu können. Im gemeinschaftlichen Kontext unserer Projekte geht es somit unter anderem darum, Empathie für andere zu entwickeln, die Individualität anderer anzuerkennen, kulturspezifische Normen und Rollenstrukturen zu erkennen, demokratische Konfliktbewältigung einzuüben, die Aufmerksamkeit für die Möglichkeiten gegenseitiger Bereicherung zu sensibilisieren.

Soziales Lernen

Die Freiheit des Einen hört da auf, wo die Freiheit des Anderen eingeschränkt wird. Soziales Lernen als Zielsetzung basiert auf der Überlegung, dass Menschen soziale Lebewesen sind, die auf gegenseitige Verständigung angewiesen sind, Kompromisse suchen und finden müssen und für die gegenseitige Achtung der Würde des Anderen ein hohes wenn nicht gar das höchste Gut ist. Soziales Lernen bedeutet demokratische Bildung und ist somit wesentliche Voraussetzung für eine freie, offene, tolerante und gerechte Gesellschaft. Soziales Lernen ist aus diesem Grund kein Ziel, dass mit einer pädagogischen Maßnahme erreicht werden kann. Ziel ist es somit eine Kultur auf unseren Projekten zu etablieren, die auf soziale Lernerfahrungen zurückgreift und/oder neue soziale Lernerfahrungen ermöglicht und schafft.

Außerschulische Bildungsgelegenheiten

Die Projekte von Spielratz e.V. bieten eine Vielzahl von Lern- und Bildungsgelegenheiten. Unter Bildung verstehen wir die (spielerische) Aneignung von Welt und das Nachdenken über sich Selbst. In diesem Sinne werden die Kinder bei uns auch nicht gebildet, sondern bilden sich ständig selbst. Dem Spiel kommt in diesen Bildungsprozessen ein sehr großer Stellenwert zu: die Kinder erwerben instrumentelle, soziale, personale Kompetenzen, hinterfragen bestehende Abläufe und Regeln, entdecken eigenen Interessen und/oder bringen diese in Entscheidungsprozesse ein, lernen den Umgang mit Freiheit und Verantwortung, hinterfragen bestehende Ungerechtigkeiten und gestalten die Welt, wie es ihnen gefällt.  

Förderung von Medienkompetenz bei unseren medienpädagogischen Projekten

Kinder und Jugendliche wachsen in einer Gesellschaft auf, in der Medien eine wichtige Rolle spielen. Bei unseren medienpädagogischen Projekten greifen wir die Vielfalt der Medien auf und gehen auf rechtliche und moralische Fragen ein. Unser Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu einem verantwortungsvollen, solidarischen, kritischen, reflexiven und selbstbestimmten Umgang mit Medien zu befähigen und sie hinzuführen, sich in einer von Medien bestimmten Welt orientieren zu können. Dieses Ziel möchten wir dadurch erreichen, dass die Kinder und Jugendlichen bei unseren Medienprojekten selbst aktiv Medien benutzen und für ihre Zwecke zu nutzen lernen.

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Häufig gestellte Fragen bei Projekten mit Übernachtung

Was bedeutet Heimgeherlaubnis?  

Wenn Sie Ihrem Kind eine Heimgeherlaubnis (Anmeldebogen) erteilen, darf Ihr Kind am Rückreisetag alleine vom Ost- oder Hauptbahnhof nach Hause gehen.

Wer darf mein Kind vom Projekt abholen?

Nur die Erziehungsberechtigten! Falls eine andere Person (z.B. Tanten, Großeltern, Nachbarn, etc.) Ihr Kind vorzeitig oder vom Bahnhof Kind abholt, bitten wir Sie, dies auf dem Anmeldebogen in der dafür vorgesehenen Spalte einzutragen.

Was darf nicht mitgegeben werden?

Bei unseren Projekten herrscht absolutes Waffen-, Zigaretten- und Alkoholverbot (auch kein Taschenmesser, Feuerzeug oder ähnliche Gegenstände). Sollten wir dennoch diese Gegenstände entdecken, so stellen wir diese bis zum Ende des Projektes sicher. Auch bitten wir Sie, Ihrem Kind keinen Gameboy, MP3-Player, größere Geldmengen oder teure Spielsachen mit zu geben. Bei Verlust oder Beschädigungen kann von Spielratz e.V. und den Betreuer_innen keine Verantwortung übernommen werden.

Wird mein Kind an die Medikamenteneinnahme erinnert?

Wichtig ist, dass sie uns über das Beiblatt zur Medikamenteneinnahme darüber informieren, dass Ihr Kind an die Medikamenteneinnahme erinnert werden muss. In diesem Fall werden sich ein bis zwei Betreuer_innen darum kümmern, das Kind an die Einnahme zu erinnern.
Das Beiblatt zur Medikamenteneinnahme erhalten Sie mit den Anmeldeunterlagen zugeschickt. Bitte schicken Sie uns dieses mit dem ausgefüllten Anmeldeunterlagen zurück.

Mein Kind ist am Tag der Abreise krank – was soll ich tun?

Sollte dieser Fall eintreten, informieren Sie uns bitte in der Früh über die im Informationsbrief angegebene Rufnummer. Wir können keine akut erkrankten Kinder und Jugendlichen betreuen. Die Kinder können natürlich zum Projekt nachkommen, allerdings erst nach Gesundung.

Ist Ihr Kind oder ein Familienangehöriger an einer übertragbaren Krankheit nach § 34 Infektionsschutzgesetz erkrankt, müssen Sie uns bitte unverzüglich darüber informieren. Wir benötigen dann vor dem Besuch unseres Projektes eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung.

Das Gleiche gilt auch, wenn – was wir nicht hoffen – Ihr Kind von Läusen befallen ist. Auch hier brauchen wir unbedingt eine schriftliche Bestätigung eines Arztes, dass Ihr Kind keine Läuse mehr hat.

Wir kommen nicht rechtzeitig zum Treffpunkt – was sollen wir tun?

Bitte rufen Sie die Projektleitung auf der im Informationsbrief angegebenen Telefonnummer umgehend an (nicht im Büro!!!!), wenn Sie sich verspäten sollten. In der Regel haben wir die Zeit so geplant, dass wir hinten raus noch ein wenig Zeit haben. Falls Sie sich so verspäten sollten, dass wir dadurch den Zug verpassen sollten, können wir leider keine Rücksicht auf Ihre Verspätung nehmen. Sie haben dann entweder die Möglichkeit, Ihr Kind mit einem Zug später nachreisen zu lassen oder selbst zu bringen. Die hierfür anfallenden Kosten sind von Ihnen zu tragen. Falls Ihr Kind mit dem Zug nachreisen sollte, wird ein/e Betreuer_in Ihr Kind vom Bahnhof am Veranstaltungsort abholen.

Was machen die Betreuer_innen bei Erkrankung meines Kindes oder eines Unfalls während des Projektes? 

Bei Kindern, bei welchen wir feststellen, dass sie krank sind, informieren wir Sie und fahren mit Ihrem Kind zum Arzt. Wir werden Sie über die Diagnose und die weiteren Behandlungsschritte informieren. Je nach Einschätzung des Arztes kann Ihr Kind auf dem Projekt bleiben oder muss von Ihnen abgeholt werden.

Falls Ihr Kind ins Krankenhaus gebracht werden muss, wird ein/e Betreuer_in Ihr Kind begleiten. Wir werden Sie so schnell wie möglich über den Vorfall, die Diagnose und die weiteren Behandlungsschritte informieren. Abhängig von der Einschätzung des Arztes kann Ihr Kind auf dem Projekt bleiben oder muss von Ihnen abgeholt werden.

Mein Kind hat eine Lebensmittelallergie – kann es trotzdem teilnehmen?

Falls Ihr Kind eine Lebensmittelallergie hat, bitten wir Sie, dass Sie uns schriftlich eine Aufstellung machen. Auf dieser sollte genau notiert sein, auf welches Lebensmittel Ihr Kind allergisch reagiert und was zu tun ist, wenn Ihr Kind aus Versehen doch einmal dieses Lebensmittel konsumiert. Sie erhalten diesbezüglich zusammen mit den Anmeldeunterlagen ein Beiblatt für Allergien. Bitte schicken Sie uns dieses mit dem ausgefüllten Anmeldeunterlagen zurück.

Wir werden die Lebensmittelallergie beim Einkauf der Speisen und bei der Essenszubereitung berücksichtigen und gegebenenfalls ein eigenes Essen für Ihr Kind zubereiten.

Wie kann ich mein Kind während der Freizeit erreichen? 

Vor Ort ist eine unserer Projektleitungen telefonisch erreichbar. Sie erhalten die Telefonnummer im Informationsbrief bei der Anmeldung.  

Mein Kind nutzt einen Rollstuhl – kann es trotzdem an Übernachtungsprojekten teilnehmen? 

Grundsätzlich JA! Wir bemühen uns um Übernachtungshäuser, die eine Teilnahme von Kindern/Jugendlichen, die sich im Rollstuhl fortbewegen, ermöglichen. Da uns dies nicht immer gelingt, bitten wir Sie, dass Sie mit uns telefonisch (089 - 48 48 98) Kontakt aufnehmen, damit wir die Rahmenbedingungen des Projektes gemeinsam besprechen können. Bei unserem Zeltlager Walkabout besteht ebenfalls von unserer Seite aus die grundsätzliche Bereitschaft, Kindern/Jugendlichen, die sich im Rollstuhl fortbewegen, mitzunehmen. Auch hier bitten wir vorab um telefonische Kontaktaufnahme, um die Rahmenbedingungen und auch Erwartungshaltungen zu besprechen.

Mein Kind nässt nachts noch ein - was gilt es zu berücksichtigen? 

Bitte informieren Sie uns auf jeden Fall im Personenbogen darüber. Wichtige Fragen für uns sind darüber hinaus:
• Schämt sich Ihr Kind? Will es das Bettnässen geheim halten?
• Wie wird das Bettnässen den anderen Kindern im Zimmer mitgeteilt?
• Was können Sie Ihrem Kind mitgeben (z.B. Matratzenschutz oder Windeln)? Was gilt es diesbezüglich für die Betreuer_innen zu berücksichtigen?
Diese Fragen möchten wir mit Ihnen gerne beim Elterninformationsabend klären. Daher ist es wichtig, dass Sie zu diesem Termin kommen. Falls Ihnen das nicht möglich sein sollte, nehmen Sie bitte telefonisch unter 089/ 48 48 98 mit uns Kontakt auf.

Ich möchte mein Kind von der Freizeit abmelden – bekomme ich Geld zurück?

Was die Abmeldung und die damit verbundenen Stornokosten im Vorfeld der Projekte angeht, finden Sie die dazugehörigen Informationen in unseren Allgemeinen Teilnahmebedingungen.

Während mein Kind bei Ihnen mitmacht, fahre ich in den Urlaub. Muss ich etwas berücksichtigen?

Ja, unbedingt. Wir brauchen von Ihnen schriftlich, wer im Notfall informiert werden soll und zu wem Ihr Kind bei vorzeitigem Abbruch der Freizeit, Krankheit Ihres Kindes etc. gebracht werden kann.   

Mein Kind wird vom Projekt heimgeschickt. Bekomme ich einen Teil des Teilnahmebeitrages zurück? 

Nein! Für den Fall, dass die Betreuer_innen zusammen mit der pädagogischen Fachkraft zum Entschluss gekommen sind, dass das Verhalten Ihres Kindes nicht weiter tragbar ist – was wir nicht hoffen und wir uns auch nicht leicht machen – schicken wir es in Rücksprache mit Ihnen und in allerletzter Konsequenz nach Hause. Die dafür anfallenden Kosten wie Rückfahrtticket oder andere Abholkosten müssen von den Erziehungsberechtigten übernommen werden. Eine anteilige Rückerstattung des Teilnahmebeitrages ist nicht möglich.

Wie viel Taschengeld soll ich meinem Kind mitgeben?

Das ist eine schwierige Frage und wir wollen Ihnen auch gar nicht genau „vorschreiben“ wie viel Taschengeld Ihr Kind bekommen soll. Nähern wir uns der Sache anders herum: Für was ist ein Taschengeld notwendig?

Taschengeld auf unseren Projekten mit Übernachtung kann – wenn Sie dies wünschen – für folgende Dinge notwendig sein:

  • Schreiben von Briefen und Postkarten
  • Eis zwischendurch
  • Getränke wie Cola, Fanta etc.
  • Zeitschriften und Zeitungen
  • Batterien etc.
  • Hygieneartikel
  • Einkauf von Süßigkeiten 

Die Höhe des Taschengeldes hängt also vor allem davon ab, was Sie Ihrem Kind bereits an Utensilien mitgegeben haben, ob Ihr Kind gerne Postkarten und Briefe schreibt oder auch davon ab, ob Sie es wünschen, ob Ihr Kind sich etwas Süßes kauft oder nicht. Sie müssen jedoch wissen: Wir kontrollieren nicht nach, wofür Ihr Kind das Geld ausgibt und in der Regel nehmen wir das Geld auch nicht an uns zur Verwahrung. 

FILMRATZ

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