Häufig gestellte Fragen bei Projekten mit Übernachtung

Was bedeutet Heimgeherlaubnis?  

Wenn Sie Ihrem Kind eine Heimgeherlaubnis (Anmeldebogen) erteilen, darf Ihr Kind am Rückreisetag alleine vom Ost- oder Hauptbahnhof nach Hause gehen.

Wer darf mein Kind vom Projekt abholen?

Nur die Erziehungsberechtigten! Falls eine andere Person (z.B. Tanten, Großeltern, Nachbarn, etc.) Ihr Kind vorzeitig oder vom Bahnhof Kind abholt, bitten wir Sie, dies auf dem Anmeldebogen in der dafür vorgesehenen Spalte einzutragen.

Was darf nicht mitgegeben werden?

Bei unseren Projekten herrscht absolutes Waffen-, Zigaretten- und Alkoholverbot (auch kein Taschenmesser, Feuerzeug oder ähnliche Gegenstände). Sollten wir dennoch diese Gegenstände entdecken, so stellen wir diese bis zum Ende des Projektes sicher. Auch bitten wir Sie, Ihrem Kind keinen Gameboy, MP3-Player, größere Geldmengen oder teure Spielsachen mit zu geben. Bei Verlust oder Beschädigungen kann von Spielratz e.V. und den Betreuer_innen keine Verantwortung übernommen werden.

Wird mein Kind an die Medikamenteneinnahme erinnert?

Wichtig ist, dass sie uns über das Beiblatt zur Medikamenteneinnahme darüber informieren, dass Ihr Kind an die Medikamenteneinnahme erinnert werden muss. In diesem Fall werden sich ein bis zwei Betreuer_innen darum kümmern, das Kind an die Einnahme zu erinnern.
Das Beiblatt zur Medikamenteneinnahme erhalten Sie mit den Anmeldeunterlagen zugeschickt. Bitte schicken Sie uns dieses mit dem ausgefüllten Anmeldeunterlagen zurück.

Mein Kind ist am Tag der Abreise krank – was soll ich tun?

Sollte dieser Fall eintreten, informieren Sie uns bitte in der Früh über die im Informationsbrief angegebene Rufnummer. Wir können keine akut erkrankten Kinder und Jugendlichen betreuen. Die Kinder können natürlich zum Projekt nachkommen, allerdings erst nach Gesundung.

Ist Ihr Kind oder ein Familienangehöriger an einer übertragbaren Krankheit nach § 34 Infektionsschutzgesetz erkrankt, müssen Sie uns bitte unverzüglich darüber informieren. Wir benötigen dann vor dem Besuch unseres Projektes eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung.

Das Gleiche gilt auch, wenn – was wir nicht hoffen – Ihr Kind von Läusen befallen ist. Auch hier brauchen wir unbedingt eine schriftliche Bestätigung eines Arztes, dass Ihr Kind keine Läuse mehr hat.

Wir kommen nicht rechtzeitig zum Treffpunkt – was sollen wir tun?

Bitte rufen Sie die Projektleitung auf der im Informationsbrief angegebenen Telefonnummer umgehend an (nicht im Büro!!!!), wenn Sie sich verspäten sollten. In der Regel haben wir die Zeit so geplant, dass wir hinten raus noch ein wenig Zeit haben. Falls Sie sich so verspäten sollten, dass wir dadurch den Zug verpassen sollten, können wir leider keine Rücksicht auf Ihre Verspätung nehmen. Sie haben dann entweder die Möglichkeit, Ihr Kind mit einem Zug später nachreisen zu lassen oder selbst zu bringen. Die hierfür anfallenden Kosten sind von Ihnen zu tragen. Falls Ihr Kind mit dem Zug nachreisen sollte, wird ein/e Betreuer_in Ihr Kind vom Bahnhof am Veranstaltungsort abholen.

Was machen die Betreuer_innen bei Erkrankung meines Kindes oder eines Unfalls während des Projektes? 

Bei Kindern, bei welchen wir feststellen, dass sie krank sind, informieren wir Sie und fahren mit Ihrem Kind zum Arzt. Wir werden Sie über die Diagnose und die weiteren Behandlungsschritte informieren. Je nach Einschätzung des Arztes kann Ihr Kind auf dem Projekt bleiben oder muss von Ihnen abgeholt werden.

Falls Ihr Kind ins Krankenhaus gebracht werden muss, wird ein/e Betreuer_in Ihr Kind begleiten. Wir werden Sie so schnell wie möglich über den Vorfall, die Diagnose und die weiteren Behandlungsschritte informieren. Abhängig von der Einschätzung des Arztes kann Ihr Kind auf dem Projekt bleiben oder muss von Ihnen abgeholt werden.

Mein Kind hat eine Lebensmittelallergie – kann es trotzdem teilnehmen?

Falls Ihr Kind eine Lebensmittelallergie hat, bitten wir Sie, dass Sie uns schriftlich eine Aufstellung machen. Auf dieser sollte genau notiert sein, auf welches Lebensmittel Ihr Kind allergisch reagiert und was zu tun ist, wenn Ihr Kind aus Versehen doch einmal dieses Lebensmittel konsumiert. Sie erhalten diesbezüglich zusammen mit den Anmeldeunterlagen ein Beiblatt für Allergien. Bitte schicken Sie uns dieses mit dem ausgefüllten Anmeldeunterlagen zurück.

Wir werden die Lebensmittelallergie beim Einkauf der Speisen und bei der Essenszubereitung berücksichtigen und gegebenenfalls ein eigenes Essen für Ihr Kind zubereiten.

Wie kann ich mein Kind während der Freizeit erreichen? 

Vor Ort ist eine unserer Projektleitungen telefonisch erreichbar. Sie erhalten die Telefonnummer im Informationsbrief bei der Anmeldung.  

Mein Kind nutzt einen Rollstuhl – kann es trotzdem an Übernachtungsprojekten teilnehmen? 

Grundsätzlich JA! Wir bemühen uns um Übernachtungshäuser, die eine Teilnahme von Kindern/Jugendlichen, die sich im Rollstuhl fortbewegen, ermöglichen. Da uns dies nicht immer gelingt, bitten wir Sie, dass Sie mit uns telefonisch (089 - 48 48 98) Kontakt aufnehmen, damit wir die Rahmenbedingungen des Projektes gemeinsam besprechen können. Bei unserem Zeltlager Walkabout besteht ebenfalls von unserer Seite aus die grundsätzliche Bereitschaft, Kindern/Jugendlichen, die sich im Rollstuhl fortbewegen, mitzunehmen. Auch hier bitten wir vorab um telefonische Kontaktaufnahme, um die Rahmenbedingungen und auch Erwartungshaltungen zu besprechen.

Mein Kind nässt nachts noch ein - was gilt es zu berücksichtigen? 

Bitte informieren Sie uns auf jeden Fall im Personenbogen darüber. Wichtige Fragen für uns sind darüber hinaus:
• Schämt sich Ihr Kind? Will es das Bettnässen geheim halten?
• Wie wird das Bettnässen den anderen Kindern im Zimmer mitgeteilt?
• Was können Sie Ihrem Kind mitgeben (z.B. Matratzenschutz oder Windeln)? Was gilt es diesbezüglich für die Betreuer_innen zu berücksichtigen?
Diese Fragen möchten wir mit Ihnen gerne beim Elterninformationsabend klären. Daher ist es wichtig, dass Sie zu diesem Termin kommen. Falls Ihnen das nicht möglich sein sollte, nehmen Sie bitte telefonisch unter 089/ 48 48 98 mit uns Kontakt auf.

Ich möchte mein Kind von der Freizeit abmelden – bekomme ich Geld zurück?

Was die Abmeldung und die damit verbundenen Stornokosten im Vorfeld der Projekte angeht, finden Sie die dazugehörigen Informationen in unseren Allgemeinen Teilnahmebedingungen.

Während mein Kind bei Ihnen mitmacht, fahre ich in den Urlaub. Muss ich etwas berücksichtigen?

Ja, unbedingt. Wir brauchen von Ihnen schriftlich, wer im Notfall informiert werden soll und zu wem Ihr Kind bei vorzeitigem Abbruch der Freizeit, Krankheit Ihres Kindes etc. gebracht werden kann.   

Mein Kind wird vom Projekt heimgeschickt. Bekomme ich einen Teil des Teilnahmebeitrages zurück? 

Nein! Für den Fall, dass die Betreuer_innen zusammen mit der pädagogischen Fachkraft zum Entschluss gekommen sind, dass das Verhalten Ihres Kindes nicht weiter tragbar ist – was wir nicht hoffen und wir uns auch nicht leicht machen – schicken wir es in Rücksprache mit Ihnen und in allerletzter Konsequenz nach Hause. Die dafür anfallenden Kosten wie Rückfahrtticket oder andere Abholkosten müssen von den Erziehungsberechtigten übernommen werden. Eine anteilige Rückerstattung des Teilnahmebeitrages ist nicht möglich.

Wie viel Taschengeld soll ich meinem Kind mitgeben?

Das ist eine schwierige Frage und wir wollen Ihnen auch gar nicht genau „vorschreiben“ wie viel Taschengeld Ihr Kind bekommen soll. Nähern wir uns der Sache anders herum: Für was ist ein Taschengeld notwendig?

Taschengeld auf unseren Projekten mit Übernachtung kann – wenn Sie dies wünschen – für folgende Dinge notwendig sein:

  • Schreiben von Briefen und Postkarten
  • Eis zwischendurch
  • Getränke wie Cola, Fanta etc.
  • Zeitschriften und Zeitungen
  • Batterien etc.
  • Hygieneartikel
  • Einkauf von Süßigkeiten 

Die Höhe des Taschengeldes hängt also vor allem davon ab, was Sie Ihrem Kind bereits an Utensilien mitgegeben haben, ob Ihr Kind gerne Postkarten und Briefe schreibt oder auch davon ab, ob Sie es wünschen, ob Ihr Kind sich etwas Süßes kauft oder nicht. Sie müssen jedoch wissen: Wir kontrollieren nicht nach, wofür Ihr Kind das Geld ausgibt und in der Regel nehmen wir das Geld auch nicht an uns zur Verwahrung. 

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