Informationen zu Walkabout

Darauf kann sich Ihr Kind freuen

Durch die Wildnis 

Höhepunkt von Walkabout ist der Walk. Die Teenies/Jugendlichen werden circa 15 bis 20 Kilometer zusammen mit einer Betreuungsperson vom Zeltlagerplatz ausgesetzt. Ihre Aufgabe ist es dann, mit Kompass und Karte den Weg zurückzufinden. Das bedeutet Natur pur, im freien Schlafen, Geschichten unter dem Sternenhimmel und viel mehr.

Zeltplatz mit vielen Möglichkeiten

Walkabout ist ein Zeltlager. Die Jugendlichen können in ihren eigenen Zelten schlafen oder in einem der Spielratz-Zelte. Der Zeltplatz liegt in Gaisthal im Schönseer Land nahe der tschechischen Grenze.

Nachtreffen

Am Sonntag, 26.06.2022  planen wir ein Nachtreffen mit den Jugendlichen und dem Betreuungsteam. Dieses findet zwischen 15.30 und 19.30 Uhr statt. Wir werden uns gemeinsam Fotos ansehen, uns gegenseitig die schönsten Erinnerungen erzählen und auch etwas darüber nachdenken, was auf dem nächsten Walkabout unbedingt beibehalten und was vielleicht besser gemacht werden könnte.
Außerdem wollen wir grillen. Für das Buffet bitten wir alle Teilnehmenden um einen kleines Mitbringsel (Häppchen, Salate usw.). Zur Teilnahme wird eine Anmeldung durch die Erziehungsberechtigten notwendig sein. Über die Planung des Nachtreffens werden wir vorher noch einmal gesondert informieren. 

Ablauf von Walkabout

Der erste und der letzte Tag sind dem Auf- und dem Abbau unserer kleinen Zeltstadt vorbehalten. In den ersten Tagen bereiten wir uns in mehreren Workshops auf den „Walk“ vor. Dazu gehören z. B. der Umgang mit Karte und Kompass, Feuer machen, Behelfszelt bauen, Erste Hilfe, Verhalten in der Natur. Voraussichtlich am Mittwoch gegen Mittag gehen wir in Kleingruppen los. Beim „Walk“ ist eine Nacht in der Wildnis geplant. Nach der Rückkehr der Gruppen am Donnerstag steht Erholung und Austausch über den „Walk“ auf dem Programm. Daneben gibt es natürlich am Zeltplatz viel zu tun wie z. B. Feuerholz zerkleinern und kochen. Ihr könnt entweder in selbst mitgebrachten Zelten oder in unserem großen Aufenthaltszelt schlafen.

Unser Betreuungsteam

Das Betreuungsteam besteht aus 4 bis 6 ehrenamtlich Engagierten, davon eine Projektleitung. Diese ist für Eltern die erste Ansprechperson vor Ort. Unsere hauptamtlich Beschäftigten stehen dem Projektteam als Unterstützung zur Verfügung.

Informationsabend

Wir werden wie gewohnt einen Informationsabend durchführen. Wann dieser genau ist und ob wir diesen vor Ort oder digital durchführen, geben wir im Informationsbrief bekannt.

Transfer

Wir planen die Anreise und Rückreise mit dem Zug/Reisebus. Die genauen Abfahrts- und Ankunftszeiten erhalten Sie im Informationsbrief zum Projekt.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich mir irgendwo Equipment (Schuhe/Zelt etc.) auslehen? Sollten Sie nicht über die erforderlichen Ausrüstungsgegenstände verfügen, besteht die Möglichkeit, sich Materialien – falls noch vorrätig – auszuleihen. Bitte reservieren sie benötigtes Material mit Ihrer Anmeldung in der gewünschten Größe (siehe Beiblatt AU_15). Für Familien mit Anspruch auf Ermäßigung ist die Ausleihe kostenfrei. Familien
ohne Anspruch auf Ermäßigung müssen die Ausleihe selbst bezahlen.

Ist der Walk anstrengend? Ja, der Walk kann (sehr) anstrengend sein, da es neben der zu bewältigenden Streckenlänge auch mehrfach bergauf und bergab gehen kann. Wie anstrengend hängt natürlich auch von der Kondition der Jugendlichen ab. Wir versuchen dabei die Routen mit unterschiedlichen Anstrengungs- und Schwierigkeitsgraden zu planen. Zudem machen wir einen Probe-Walk
und besprechen diesen mit den Jugendlichen.

Muss mein Kind beim Walk im Wald übernachten? Nein. Auch hier orientieren wir uns so weit wie möglich an den Bedürfnissen/Wünschen der Jugendlichen. Uns ist jedoch wichtig, dass Ihr Kind weiß, dass die Übernachtung beim Walk Teil unseres pädagogischen Konzeptes ist und Sie Ihr Kind dazu ermutigen, sich auf dieses „Abenteuer“ einzulassen. 

Findet der Walk auf jeden Fall statt? Wir können Ihnen nicht versprechen, dass der Walk auf jeden Fall stattfindet. Dies hängt sehr stark von der Wetterlage ab. 

Wie bekomme ich Rückmeldung zu meinem Kind? Falls Sie Fragen zu Ihrem Kind auf dem Projekt haben oder eine Rückmeldung vom Betreuungsteam, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt zum Team auf.

Wie ist das Projektteam telefonisch erreichbar? Wird im Informationsbrief bekannt gegeben. 

Mein Kind hat eine Lebensmittelallergie – kann es trotzdem teilnehmen? 

Falls Ihr Kind eine Lebensmittelallergie hat, bitten wir Sie, dass Sie uns schriftlich eine Aufstellung machen. Auf dieser sollte
genau notiert sein, auf welches Lebensmittel Ihr Kind allergisch reagiert und was zu tun ist, wenn Ihr Kind aus Versehen doch einmal dieses Lebensmittel konsumiert. Sie erhalten diesbezüglich zusammen mit den Anmeldeunterlagen ein Beiblatt für Allergien. Bitte schicken Sie uns dieses mit den ausgefüllten Anmeldeunterlagen zurück. Wir werden die Lebensmittelallergie beim Einkauf der Speisen so weit wie möglich und bei der Essenszubereitung berücksichtigen und gegebenenfalls ein eigenes Essen für Ihr Kind zubereiten.

Mein Kind nutzt einen Rollstuhl – kann es trotzdem an Übernachtungsprojekten teilnehmen? 

Grundsätzlich JA! Wir bemühen uns generell um Bedingungen, die eine Teilnahme von Kindern und Jugendlichen ermöglichen, die sich im Rollstuhl fortbewegen. Auch bei unserem Zeltlager Walkabout besteht von unserer Seite aus die grundsätzliche Bereitschaft, Kindern und Jugendlichen, die sich im Rollstuhl fortbewegen, mitzunehmen. Wir bitten Sie, dass Sie mit uns telefonisch (089 - 48 48 98) Kontakt aufnehmen, damit wir die Rahmenbedingungen des Projektes und die
Erwartungshaltung der teilnehmenden Jugendlichen, von Ihnen als Eltern und unserer ehrenamtlichen Betreuungskräften gemeinsam besprechen können. 

Mein Kind nässt nachts noch ein - was gilt es zu berücksichtigen?
Bitte informieren Sie uns auf jeden Fall im „Informationsblatt_Kind“ darüber. Wichtige Fragen für uns sind darüber hinaus:
 Will Ihr Kind alleine im Zelt oder mit anderen Kindern/Jugendlichen im Zelt schlafen? Wie wird das Bettnässen den anderen Kindern/Jugendlichen im Zelt ggf. mitgeteilt?
 Was können Sie Ihrem Kind mitgeben (z.B. Unterlage oder Windeln)?
 Was gilt es diesbezüglich für die Betreuunhgskräfte zu berücksichtigen?

Diese Fragen möchten wir gerne mit Ihnen in einem Gespräch klären. Bitte nehmen Sie telefonisch (089- 48 48 98) mit uns Kontakt auf.

Was darf nicht mitgegeben werden?
Beim Projekt „Walkabout“ herrscht absolutes Zigaretten-, Alkohol-, Drogen- und Waffenverbot (Messer, deren Führung durch das Waffengesetz (§42a) eingeschränkt ist – z.B. mit feststehender Klinge oder „Springmesser“ – sind nicht erlaubt). Sollten wir dennoch diese Gegenstände entdecken, so stellen wir diese bis zum Ende des Projektes sicher. Bei einem Verstoß gegen dieses Verbot behalten wir uns vor, den Jugendlichen teilweise oder ganz von der Freizeit auszuschließen.

Wie viel Taschengeld soll ich meinem Kind mitgeben?
Das ist eine schwierige Frage und wir wollen Ihnen auch gar nicht genau „vorschreiben“, wie viel Taschengeld Ihr Kind bekommen soll. Nähern wir uns der Sache anders herum: Für was ist ein Taschengeld notwendig? Taschengeld auf unseren Projekten mit Übernachtung kann – wenn Sie dies wünschen – für folgende Dinge notwendig sein: Süßigkeiten und Knabbereien, Getränke wie Limonaden und Säfte, Zeitschriften und Zeitungen, Batterien, Hygieneartikel, etc. 
Die Höhe des Taschengeldes hängt also vor allem davon ab, was Sie Ihrem Kind bereits an Utensilien mitgegeben haben, ob Sie es wünschen, dass Ihr Kind sich etwas Süßes kauft oder nicht. Sie müssen jedoch wissen: Wir kontrollieren nicht nach, wofür Ihr Kind das Geld ausgibt und in der Regel nehmen wir das Geld auch nicht in Verwahrung.

Wer betreut mein Kind? Unsere Betreuungspersonen auf Übernachtungsfreizeiten sind ehrenamtlich Engagierte ab 18 Jahren, die von einer pädagogischen Fachkraft entweder vor Ort oder von München aus unterstützt werden. Der Betreuungsschlüssel beträgt in der Regel 1:5.

Wir kommen nicht rechtzeitig zum Treffpunkt – was sollen wir tun? Bitte rufen Sie die Projektleitung auf dem Projekttelefon mit der Nummer: (steht im Informationsbrief) umgehend an (nicht im Büro!). In der Regel haben wir die Zeit so geplant, dass wir hinten raus noch ein wenig Zeit haben. Falls Sie sich so verspäten sollten, dass unser Tagesablauf massiv beeinträchtigt wird, können Sie Ihr Kind auch selbst zum Veranstaltungsort bringen.

Mein Kind ist am Tag der Abreise krank – was soll ich tun?

Sollte dieser Fall eintreten, informieren Sie uns bitte in der Früh ab 9 Uhr unter Tel. (steht im Informationsbrief) an. Wir können keine akut erkrankten Kinder und Jugendlichen betreuen. Die Kinder können natürlich zum Projekt nachkommen, allerdings erst nach vollständiger Gesundung. Ist Ihr Kind oder ein Familienangehöriger an einer übertragbaren Krankheit nach § 34 Infektionsschutzgesetz erkrankt, müssen Sie uns unverzüglich darüber informieren. Wir benötigen dann vor der Teilnahme an unserem Projekt eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung. Im Fall eines Verdachts auf eine Covid-19-Erkrankung benötigen wir schriftlich das negative Testergebnis.

Während mein Kind bei Ihnen ist, fahre ich in den Urlaub. Muss ich etwas berücksichtigen?

Ja, unbedingt. Wir brauchen von Ihnen schriftlich, wer im Notfall informiert werden soll und zu wem Ihr Kind bei vorzeitigem Abbruch der Freizeit, Krankheit Ihres Kindes etc. gebracht werden kann.

Was machen die Betreuungspersonen bei Erkrankung meines Kindes oder einem Unfall während des Projektes?

Wir informieren Sie und fahren mit dem Kind zum Arzt. Wir werden Sie über die Diagnose und die weiteren Behandlungsschritte informieren. Je nach Einschätzung des Arztes kann Ihr Kind auf dem Projekt bleiben oder muss von Ihnen abgeholt werden. Falls Ihr Kind ins Krankenhaus gebracht werden muss, wird eine Betreuungsperson Ihr Kind begleiten. Abhängig von der Einschätzung des Arztes kann Ihr Kind auf dem Projekt bleiben oder muss abgeholt werden.

Wird mein Kind an die Medikamenteneinnahme erinnert?

Wichtig ist, dass Sie uns über das „Beiblatt zur Medikamenteneinnahme“ darüber informieren, dass Ihr Kind an die Medikamenteneinnahme erinnert werden muss. In diesem Fall werden sich ein bis zwei Betreuungspersonen darum kümmern, Ihr Kind an die Einnahme zu erinnern. Das „Beiblatt zur Medikamenteneinnahme“ erhalten Sie mit den Anmeldeunterlagen. Bitte schicken Sie uns dieses mit den ausgefüllten Anmeldeunterlagen zurück.

Ist das Spielen auf Smartphones, Handys etc. erlaubt?

Bitte beachten Sie unsere „Hinweise zur Smartphone-Nutzung“ bei den Anmeldeunterlagen!

Ich möchte mein Kind von der Freizeit abmelden – bekomme ich Geld zurück?

Was die Abmeldung und die damit verbundenen Stornokosten im Vorfeld der Projekte angeht, finden Sie die dazugehörigen Informationen in unseren „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ 

Mein Kind wird vom Projekt heimgeschickt. Bekomme ich einen Teil des Teilnahmebeitrages zurück?

Nein! Für den Fall, dass das Betreuungsteam zusammen mit der pädagogischen Fachkraft zum Entschluss gekommen sind, dass das Verhalten Ihres Kindes nicht weiter tragbar ist – was wir nicht hoffen und wir uns auch nicht leicht machen – schicken wir es in Rücksprache mit Ihnen und in allerletzter Konsequenz nach Hause. Die dafür anfallenden Kosten wie Rückfahrtticket oder andere Abholkosten müssen von den Erziehungsberechtigten übernommen werden. Eine anteilige Rückerstattung des Teilnahmebeitrages ist nicht möglich

Was bedeutet Alleingeherlaubnis?

Mit dieser Erlaubnis darf Ihr Kind nach der Rückkehr aus der Ferienfreizeit vom Bahnhof/der Bushaltestelle aus alleine nach Hause gehen.

Wer darf mein Kind abholen? Nur Sie als erziehungsberechtigte Person. Alle anderen Personen benötigen eine Abholerlaubnis.

Was muss ich tun, falls ich mein Kind nicht abholen kann?

Informieren Sie ihr Kind und das Team vorab, wer zur Abholung kommt. Wir brauchen von Ihnen die schriftliche Erlaubnis für die Fremdabholung (siehe Anmeldeunterlagen). In kurzfristig auftretenden Notfällen rufen Sie uns bitte auf dem Projekt an und teilen den Betreuungspersonen und ihrem Kind mündlich mit, von wem Ihr Kind abgeholt wird. Wichtig: Sollte es Personen geben, die auf keinen Fall Kontakt zu Ihrem Kind haben dürfen, müssen Sie uns diese Personen namentlich und schriftlich vor Projektbeginn mitteilen. In diesem Fall muss die abholende Person unaufgefordert einen Ausweis den Betreuungspersonen vorlegen.

 

 

 

 

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