Spielratz - unser Leitbild

"Denn, um es endlich auf einmal herauszusagen, der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt" (Friedrich Schiller, über die ästethtische Erziehung des Menschen, 15. Brief)

Präambel

„Spielratz“ – im Bairischen ist das ein Mensch, der vom kreativen Spielen nicht lassen kann. Dem gemeinnützigen Verein SPIELRATZ e.V. ist die Bedeutung seines Namens seit seiner Gründung im Jahr 1988 Programm und Auftrag: Mit einem gewachsenen und vielfältigen Ferien- und Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche im Großraum München schaffen wir Räume des Spielens.

Pädagogische Ferien- und Freizeitaktionen – das bedeutet in erster Linie Erholung, Spaß und Lebensfreude für Kinder und Jugendliche.
Aber pädagogische Ferien- und Freizeitaktionen bedeuten auch

  • aktive Familienförderung z.B. durch Entlastung berufstätiger Eltern und sozial benachteiligter Familien.
  • soziales Lernen, spielerisches Leben demokratischer Werte und die schöne Erfahrung, dass friedliches Miteinander unterschiedlicher Persönlichkeiten gestaltet werden kann.
  • außerschulische Bildung und Gelegenheiten spielerischen und selbstbestimmten Lernens.

SPIELRATZ begreift seine Angebote daher als einen nachhaltigen Beitrag zum konstruktiven Zusammenleben in unserer Gesellschaft.

In unserem Handeln richten wir uns nach folgenden LEITSÄTZEN:

SPIELRATZ konzipiert und führt pädagogische Ferien- und Freizeitaktionen für Kinder und Jugendliche durch.

Zentrales Anliegen von SPIELRATZ ist es, die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen im Rahmen unserer Freizeitangebote in ihren Persönlichkeiten zu fördern und ihnen Freiräume der Erholung, Entfaltung und Entwicklung zu bieten. Von besonderer Bedeutung ist uns dabei die aktive Integration von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen sowie von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung, unabhängig von Geschlecht und ethnischer Zugehörigkeit      

SPIELRATZ hat haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Haupt- und Ehrenamtliche unterstützen und ergänzen sich gegenseitig. SPIELRATZ bietet die fachlich fundierte Schulung, Fort- und Weiterbildung der Haupt- und Ehrenamtlichen an und nutzt deren unterschiedliche fachliche Qualifikationen und Kompetenzen.
SPIELRATZ sieht seine Arbeit darüber hinaus als einen Beitrag zur politischen Bildung und zur Förderung von bürgerschaftlichem Engagement.

Respekt, Anerkennung und kritische Wertschätzung prägen den Umgang miteinander in allen Feldern der Arbeit von SPIELRATZ.

Diese Haltung sehen wir als Grundlage für das Verhältnis zwischen Vereinsmitgliedern, für eine erfolgreiche Arbeit in den Projektteams und für den Umgang mit Kooperationspartnerinnen und -partnern, vor allem aber für das Verhältnis von Betreuerinnen und Betreuern zu den Kindern und Jugendlichen.

SPIELRATZ lebt und vermittelt in seinen Freizeitaktionen Werte für das konstruktive Zusammenleben in einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft.

Es ist normal, verschieden zu sein.
Im Rahmen unserer Freizeitaktionen lernen Kinder und Jugendliche den Umgang mit Freiheit und Verantwortung, hier erfahren und üben sie Gleichberechtigung und Toleranz, hier erleben und üben sie Integration und Partizipation.

SPIELRATZ legt Wert auf Qualität und Professionalität.

SPIELRATZ entwickelt bestehende Freizeitangebote laufend weiter und konzipiert pädagogisch innovative Projekte. Neben den sozialen und persönlichen Lernerfahrungen haben die Kinder und Jugendlichen in Projekten mit erlebnis-, medien-, kultur- und ökopädagogischen Methoden die Gelegenheit, sich auch inhaltliche Themenbereiche spielerisch zu erschließen.
SPIELRATZ entwickelt Qualitätsstandards für das pädagogisch professionelle Handeln allgemein, für Organisation und Kommunikation sowie für die Durchführung einzelner Angebote.

SPIELRATZ beteiligt sich im Interesse von Kindern und Jugendlichen an gesellschafts- und sozialpolitischen Diskursen.

SPIELRATZ sieht sich als Teil des sozialen Netzwerks der Region, sucht und pflegt den Kontakt zu Fachwelt, Politik, Medien und der interessierten Öffentlichkeit und bezieht im Gespräch mit diesen Position für die Anliegen der Kinder und Jugendlichen.

Standards für das professionelle Handeln

Pädagogische Professionalität

  • SPIELRATZ achtet auf die pädagogische Qualifikation und Qualifizierung von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

  • SPIELRATZ sorgt für eine intensive Vor- und Nachbereitung der einzelnen Projekte mit allen Beteiligten. Die Teilnahme an der Vor- und Nachbereitung ist Bestandteil der Arbeit.

  • SPIELRATZ integriert Ansätze aus Erlebnis-, Öko-, Medien- und Kulturpädagogik in seine Projektkonzepte und setzt sie schwerpunktmäßig um.

  • SPIELRATZ legt Wert auf eine individuelle und differenzierte Betreuung der Kinder und Jugendlichen. Dafür sorgt ein guter Betreuungsschlüssel und ein Betreuungskonzept, in dem jede/r für jede/n Verantwortung trägt.

  • SPIELRATZ betrachtet die Integration von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderung als selbstverständlich.

  • SPIELRATZ handelt in all seiner Arbeit im Sinne interkultureller Erziehung und Gender Mainstreaming.

  • SPIELRATZ schafft Möglichkeiten zur Partizipation und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an der gemeinschaftlichen Gestaltung der Projekte.

  • SPIELRATZ eruiert die Bedürfnisse und Wünsche der Eltern, und bezieht die Erkenntnisse bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung der Projekte mit ein.

  • SPIELRATZ sucht den fachlichen Austausch mit externen Kolleginnen und Kollegen und mit Expertinnen und Experten.

Organisation und Kommunikation

SPIELRATZ sichert seine Arbeit und die Qualität der Angebote

  • durch eine vorausschauende Programmplanung.

  • durch eine verantwortungsvolle Finanzplanung und ausreichende finanzielle Ausstattung der einzelnen Projekte.

  • durch eine professionelle Organisation und Begleitung der einzelnen Projekte.

  • durch eine hauptamtliche Geschäftsführung, die u.a. die Ansprechbarkeit und Erreichbarkeit für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Kundinnen und Kunden und die interessierte Öffentlichkeit garantiert.

  • durch eine differenzierte Öffentlichkeitsarbeit nach innen und außen.

  • durch einen transparenten, effektiven und kontinuierlichen Wissens- und Erfahrungstransfer innerhalb des Vereins.

  • durch die fachliche Auseinandersetzung im Verein und in seinen Projekten sowie durch eine ausgeprägte Feedback-Kultur.

 


 

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